Wir leben in kritischen Zeiten. Naturkatastrophen häufen sich. Selbst die atomare Bedrohung ist wieder sehr real durch den Krieg in Europa. Die Möglichkeit eines dritten Weltkriegs wird wieder als reale Drohkulisse wahrgenommen. Jehovas Zeugen erwarten darüber hinaus, dass die „letzten Tage“ durch eine Schreckenszeit oder „große Drangsal“ zu Ende gehen.
Was ist zu unserer Rettung nötig? Brauchen wir zum Beispiel einen griffbereiten Notfallrucksack? Oder was wäre sonst wichtig? Wie können wir vorsorgen?

Auch bei Zeugen Jehovas ist die Sache mit dem Notfallrucksack ein Thema, das in den Versammlungen besprochen wird (siehe Bist du auf Bürgerunruhen vorbereitet? (jw.org)).

Welchen Rat können wir hierzu der Bibel entnehmen?

Rat aus der Bibel zum Notfallrucksack

Steht in der Bibel tatsächlich etwas über einen Notfallrucksack?
Ja, tatsächlich in Matthäus 24: 15-21.

Jesus redet hier von einer großen Drangsal, die dann tatsächlich über Jerusalem kam. Jesus und Daniel hatten sie genau vorausgesagt. Welche Vorsorge sollten sie treffen?

Sie sollten die Weltverhältnisse beobachten und mit dem prophetischen Wort vergleichen. Dann wüssten sie, wann es so weit ist, dass sie aus Jerusalem unverzüglich fliehen müssten. Denn Gottes prophetisches Wort geht in Erfüllung. Wer darauf achtet, tut das Richtige.

Doch dann sagte er auch, was sie nicht tun sollten. Hier geht es nun um den Notfallrucksack! Sie sollten nicht ins Haus gehen, um die Güter (oder den Notfallrucksack) aus dem Haus zu holen. Auch wer auf dem Feld ist, sollte nicht in sein Haus zurückkehren, um sein äußeres Kleid (das sich im Notfallrucksack befindet) mitzunehmen.

Aber genauso, wie die große Drangsal über Jerusalem kam, erwarten wir auch heute eine große Drangsal, von der später in Matthäus 24:29 die Rede ist.

Worauf es dann wirklich ankommt, erklärte Jesus uns in Matthäus 24:32, 33, dass wir auch heute genaue Beobachter sein sollten, um das, was geschieht, mit dem zu vergleichen, was vorausgesagt wurde. Eine detaillierte Abhandlung der Prophezeiungen Jesu mit seinem Rat für uns heute findet man in Bibelstudium Matthäus Kapitel 24 und 25.

Wenn durch eine plötzliche Katastrophe das eigene Leben bedroht wird, fangen viele zu beten an, obwohl sie vorher vielleicht gesagt haben, dass sie Atheisten seien. Warum aber dann erst beten? Könnten wir nicht auch vorher schon an Gott denken?

Wem geben wir die Ehre?

In Offenbarung 14:7 werden die Menschen aufgefordert Gott die Ehre zu geben.

Wir sollten Gott fürchten und ihm die Ehre geben, weil die Stunde seines Gerichts gekommen ist.

Das ist ja auch der Grund, weshalb Jehovas Zeugen immer wieder kamen, um aus der Bibel vorzulesen. Es ging um diese Aufforderung.

Die Menschen geben meist menschlichen Regierungen die Ehre, weil diese sich durch ihre vielen Gesetze und Verordnungen wichtiggemacht haben. Eigentlich haben wir das Stückchen Land, auf dem wir Leben, Gott zu verdanken. Er hat die Erde und all ihre Erzeugnisse gemacht. Auch die Luft zum Atmen und alle Ressourcen, die wir für unser Leben nutzen, hat er zur Verfügung gestellt. Es war nicht unsere Regierung.

Selbst die Brennstoffe wie Erdgas kommen aus der Erde, die unser Schöpfer erschaffen hat. Die Vorräte sind lange vor unserem Erscheinen angelegt worden. Kein Rohstoff hat irgendein Mensch erschaffen.

Menschliche Regierungen regeln nur das Zusammenleben. Und sie sollten dafür sorgen, dass alle Menschen in Frieden miteinander auskommen. Wenn Kriege (oder auch Wirtschaftskriege) geführt werden, kommen sie ihrer Verpflichtungen nicht nach.

Aber aus den genannten Gründen geben viele Menschen dennoch ihrer Regierung die Ehre. Und so sind sie bereit, für ihre Regierung zu kämpfen und ihr Leben zu lassen. Sie sagen dann, sie würden für ihr Land kämpfen, als ob das Land von ihrer Regierung käme. Die Regierung oder ihre Nationalfahne ist ihr Gott.

Was sagt die Bibel über Rettung?

Das Richtige, was wir tun können, ist, unserem Schöpfer die Ehre zu geben, so wie es in Joel 2:32 gesagt wird. Wer den Namen Jehovas anruft, wird gerettet werden. Der Name Jehovas steht für die Erfüllung seines prophetischen Wortes. Wer also auf das prophetische Wort achtet und seine Erfüllung erkennt, der tut das Richtige.

Jehovas Zeugen gingen ja deshalb von Haus zu Haus, um auf das prophetische Wort aufmerksam zu machen. Ihre Organisation wurde nur gebildet, um Menschen loszuschicken, damit vielen geholfen wird, den Namen Jehovas und das, was in der Bibel vorausgesagt wurde, kennenzulernen (Römer 10:13-15).

Wen ehren wir mit unserem Notfallrucksack?

Wenn wir nun stattdessen auf die rettende Bedeutung eines Notfallrucksacks hoffen, dann hoffen wir nicht auf Gott bzw. Jehova. Wir hoffen dann auf das, was uns Menschen empfehlen oder von dem uns Glauben gemacht wird, dass es hilft. So geben wir Menschen und ihre Organisationen, die das empfehlen, die Ehre (beachte dazu Offenbarung 13:16-18 mit Erklärung).

Unserem Schöpfer haben wir doch unser Leben zu verdanken. Er hat uns erschaffen. Und selbst wenn wir in einer Katastrophe unser Leben verlieren sollten, kann er uns wieder erschaffen und uns zurückbringen zum Leben. Das kann keine menschliche Regierung für uns tun. Kein Notfallrucksack kann uns helfen, ein gutes Verhältnis zu unserem Schöpfer zu bekommen.

Lasst uns also auf die Worte Jesu achten. In dieser Website findet ihr viele Erklärungen zu den biblischen Prophezeiungen. Sie zur Kenntnis zu nehmen trägt zur Rettung bei.