Die Verwandlung eines Glaubensbruders

Bruder Gregor Samsa lebte ein perfektes, fleißiges Leben als Vollzeitdiener der Zeugen Jehovas. Er war wirklich ein Vorzeige-Zeuge. Er wuchs in der „Wahrheit“ auf. Seine Familienangehörigen waren ebenfalls Zeugen Jehovas.

Man könnte denken, dass er ein besonders gottergebener Glaubensbruder war. Und was seine Form der Anbetung anbelangt, war er das auch. Er hielt sich genau an alle Regeln und war dabei sehr streng mit sich selbst. Er war immer auf Achse, ging in den Predigtdienst und besuchte alle Predigtdiensttreffpunkte der Versammlung. Gregor hatte eine Fremdsprache gelernt und war Pionier und reiste auch zeitweise ins Ausland, um im fremdsprachigen Gebiet zu predigen.

Ob seine Beweggründe wirklich etwas mit Liebe zu dem wahren, unsichtbaren Gott zu tun hatten, war nicht ganz klar. Vielmehr wollte er seiner ganzen Familie helfen. Sie sollte durch seine Vorbildlichkeit und seinen guten Ruf in der Versammlung profitieren. Denn der Ruf der anderen Familienmitglieder war nicht der beste, da sein Vater aufgrund von Vorfällen als Ältester gestrichen wurde. Seine Familie lahmte in der Glaubensausübung, Gregor aber war umso vorbildlicher.

Seine Mutter glaubte selbstverständlich, dass er aus tiefer Glaubensüberzeugung gerne im Vollzeitdienst steht, aber wo hatte er seinen Glauben her? Von seinen Eltern? Sie hatten zwar immer sehr auf Kongressen gejubelt und Beifall gespendet und hatten ihre überschwängliche Begeisterung auf den Sohn überschwappen lassen. Auch wurde er schon als kleines Kind mit in die Versammlung genommen, damit er die überzeugenden Reden der Ältesten mitbekam. Doch tiefe Gedanken, warum man glauben kann, dass Jehova existiert und er die Bibel inspiriert hat und wie man das beweisen kann, haben sie ihm nicht vermittelt.

Wie die Geistlichen der Christenheit die Menschen irreführen und was wir unbedingt daraus lernen müssten, haben sie ihm nicht erklärt, obwohl dies die Grundlage der ernsten Bibelforscherbewegung war. Aber sie hielten sich stets an den Maßstab der Ältesten und lehrten, diesen Männern immer ganz gehorsam zu sein, denn sie sind vom Geist ernannt worden und helfen uns, die Maßstäbe Jehovas einzuhalten. Die Anerkennung der Ältesten zu haben, ist das Wichtigste, was man anstreben muss. Das haben sie ihm stets nahegelegt und dafür bemühte er sich auch sehr.

Und so wurde Gregor Samsa äußerlich ein besonders vorbildlicher Diener Jehovas. Dadurch waren alle zufrieden mit der Familie. Doch dankbar waren sie ihm nicht. Obwohl er sich auf Höchstleistung trimmen musste, wurde alles, was er tat, als selbstverständlich betrachtet, obwohl seine Eltern kaum etwas taten. Je mehr er tat, desto mehr wurde von ihm verlangt. Die Ältesten wachten streng auf seinen Lebenswandel und über die Reinheit seiner Glaubensäußerungen. Er war aber genauso streng gegen sich selbst und duldete keine Abweichung.

Gregors Veränderung

Doch in seiner Fantasie kamen andere, persönliche Bedürfnisse zum Vorschein. Ein erfülltes Sexualleben und allerlei rein menschlicher Bedürfnisse, die doch der Reinheit der wahren Anbetung entgegengesetzt sind. Es kamen ihm auch am Glauben zweifelnde Gedanken in den Sinn, die doch überhaupt nicht sein dürfen. 

Da er durch den anstrengenden Dienst immer ausgelaugter wurde und seine persönlichen Bedürfnisse in den Vordergrund drängten, konnte er schließlich nicht mehr so wie früher. Er fühlte sich jetzt wegen seiner sündigen Gedanken unwürdig, Jehova zu dienen und hatte auch keinen Antrieb mehr. Deshalb fragte er sich nun: Wie kommt es, dass es andere so viel einfacher haben und doch die volle Anerkennung aller in der Versammlung genießen, obwohl sie wenig tun? Er hingegen darf sich nicht die geringste Nachlässigkeit erlauben.

Er wollte oder konnte nicht mehr in den Predigtdienst gehen. Es war zu Ende. Seine Äußerungen wurden höchst untheokratisch und er verwandelte sich in einen Untätigen mit unreinen Ansichten.

Da er selbst so einen strengen Maßstab hatte, war er jetzt in seinen eigenen Augen unrein und nutzlos geworden wie ein Ungeziefer. Er ahnte schon, dass sein Umfeld ihn genauso sehen würde. Sie bekamen schnell mit, dass er seine theokratischen Verpflichtungen nicht mehr nachkam und bemerkten dann auch seine untheokratische Sprache.

Die Ältesten merkten es natürlich umgehend und kamen die Familie besuchen. Als sie Gregor in seinem neuen Zustand sahen, gingen sie einfach entsetzt weg. Mit diesem können sie nichts mehr anfangen. Das war ein Schock und ein riesengroßes Unglück für die ganze Familie. Statt eines Vorzeigezeugen hatten sie jetzt etwas ganz Hässliches, so etwas wie ein Weltmensch in ihrer Familie. Ist das noch unser Sohn? Der ist doch jetzt so nutzlos wie ein Ungeziefer.

Oh, wie scheußlich sein Anblick, fast schon wie die Leute, die Jehova Gott in seinen Mülleimer, die Gehenna, wirft. Eine große Schande für die ganze Familie. Er darf sich nicht blicken lassen. Wir wollen von seinen untheokratischen Ansichten nicht belästigt werden!

Auswirkung auf die Familie

Da ihr guter Ruf in der Versammlung nun nicht mehr durch einen Vorzeigesohn gestützt wird, mussten sie nun selbst aktiv werden. Die Mutter ging wieder mehr in den Predigtdienst und ging zu den Treffpunkten. Der Vater bemühte sich wieder und engagierte sich in der Versammlung. Er wollte unbedingt wenigstens Dienstamtgehilfe sein.

Der Vater war sehr zornig auf seinen Sohn und konnte es einfach nicht fassen, dass das noch sein Sohn sein sollte. Er warf mit Argumenten um sich, denn es gibt nur eine Wahrheit und die musste er doch weiterhin anerkennen! Einer seiner Argumente verletzte ihn sehr.

Die Mutter schien mehr Einfühlungsvermögen zu haben, verstand aber nicht, was aus ihm geworden ist und war in tiefem Schock. Sie dachte immer, er würde alles mit ungeteilten Herzen machen und der Vollzeitdienst für Jehova beglücke ihn.

Gregors Schwester war noch sehr jung und schien für die Theokratie ziemlich nutzlos zu sein, da sie kaum mit fremden Leuten über den Glauben sprechen wollte. Doch jetzt witterte sie ihre Chance. Sie musste keine fremden Leute ansprechen, sondern konnte jetzt ihrem Bruder Zeugnis geben. Denn er war jetzt wie ein Weltmensch, den man für die biblische „Wahrheit“ wieder gewinnen musste. 

Sie gab ihm einfache Bibelzitate und Traktate, wie man sie schon vor Jahrzehnten mit den Weltmenschen besprach, um sie zu gewinnen. Zum Beispiel malte sie ihm das Paradies aus und dass man dort sogar Löwen streicheln kann, weil sie ganz zahm und friedlich sind. Er müsste also nur für die „Wahrheit“ gewonnen werden, damit er das erleben darf. Doch sie erinnerte ihn nur an uralte Predigtdienstmethoden, die er als Pionier schon lange hinter sich gelassen hatte.

Der Ruf seiner Schwester wurde immer besser und sie konnte selbst nun eine theokratische Laufbahn anstreben und für die Eltern vorbildlich sein: eine Vorzeigetochter. Darum wurde sie auch vorgeführt, wenn Besuch kam. Das führte aber dazu, dass Gregor daran erinnert wurde, wie er ursprünglich seiner Schwester helfen wollte, eine theokratische Laufbahn einzuschlagen. Und deshalb erwachtet sein Eifer für eine kurze Zeit und auch er zeigte sich den anderen. Doch das war ein erneuter entsetzlicher Schock für die Familie. Das durfte einfach nicht geschehen. Er ist ja so hässlich, so unrein geworden!

Er muss weg!

Die Familienmitglieder empfanden seine Anwesenheit sogar als eine noch viel schlimmere Schande, als es die Besucher aus der Versammlung zum Ausdruck brachten. Gregor war ja noch Teil der Familie. Was würden die Leute über diese Familie denken? Sie mussten den Besuchern zeigen, wie sehr sie sich von Gregor, ihrem vermeintlichen Sohn, angewidert fühlen. Nur durch dieses Verhalten mögen die Besucher den Schluss ziehen, dass sie nicht schuld sind, einen solchen Menschen im Hause zu haben.

Die Schwester kam als Erste zu dem Ergebnis: So kann es nicht weitergehen! Zu diesem Ergebnis kam sie wahrscheinlich, weil sie ihn abgelöst hatte und nun vorbildlich sein wollte. Er muss unbedingt weg, irgendwie beseitigt werden. Das wusste auch Gregor. Und so stieg er schließlich ganz aus der Gemeinschaft aus.

Die Nachricht, dass er ausgestiegen ist und nichts mehr mit dem Glauben zu tun haben wollte, wurde seiner Familie von Glaubensbrüdern aus der Versammlung mitgeteilt, mit denen sie regelmäßig Kontakt hatten. Gregor war fortan wie verschwunden, denn selbst wenn ihn jemand aus der Versammlung gesehen hatte, tat er so, als existiere Gregor nicht: kein Gruß, keine Geste des Erkennens. Dadurch fiel es den Eltern leicht, Gregor als quasi tot zu betrachten und ihn zu vergessen.

Er ist weg, beseitigt. Endlich! Was für eine Erleichterung das für alle war. Sie konnten jetzt ihre Zukunft ohne Gregor planen und gestalten. Der Vater wurde bald zum Dienstamtgehilfen ernannt. Später dann auch wieder zum Ältesten. Die Tochter blieb „Jehova treu“ und wurde für die ganze Familie ein Vorbild, wenn auch auf bescheidenerem Niveau. Sie wussten wohl eher instinktiv, dass man besser lebt, wenn man nicht so viel tut wie früher Gregor.

Wenn du mehr Einzelheiten wissen möchtest, kannst du die Geschichte „Die Verwandlung“, erzählt von Franz Kafka, lesen:
Online Lesemöglichkeit des Kafka-Textes z. B. https://de.wikisource.org/wiki/Die_Verwandlung_(Franz_Kafka)

Denken wir darüber nach

Bestimmt ist uns aufgefallen, dass in der Geschichte unseres Bruders Gregor Samsa und seiner Familie einige Kuriositäten enthalten sind, die wir nun analysieren wollen.
Wir könnten uns folgende Fragen stellen:

Welche Beweggründe hatte Gregor selbst, als er noch voller Eifer war? Hat sich nach seiner Verwandlung daran etwas geändert?

Welche Beweggründe haben Gregors Familienmitglieder? Wollen sie Jehova ehren oder sich selbst gefallen? War ihnen ihr Ruf in der Versammlung wichtiger als alles andere und was hat uns Jesus vorgelebt, dem wir doch nachfolgen sollten? Wie hat Jesus gezeigt, dass es ihm wichtiger war, seinen himmlischen Vater zu ehren und nicht Menschen zu gefallen?

Warum musste Gregor als Pionier so viel leisten, damit er in gutem Ruf bleibt, während seine Familienangehörigen kaum etwas für ihren Glauben taten? Haben nicht alle die gleiche Hoffnung und sollten nicht alle Glaubenswerke haben, um ihren Glauben zu beweisen (Jakobus 2:18, 26)?

Für Gregor war es wie in einem Hamsterrad. Je schneller er rennt, desto schneller dreht sich das Rad, das ihn zum Weiterrennen zwingt. Er kann jederzeit schneller rennen. Nur wenn er langsamer wird, hat er ein Problem, weil es ihn dann überschlägt. Wenn er aufhört, weil er nicht mehr kann, schleudert es ihn herum und es haut ihn unsanft heraus. In Gregors Fall ging dabei seine ganze Identität als Diener Gottes verloren und er war zuerst ein nutzloses Wesen und dann endgültig tot für den Glauben und tot für alle anderen Zeugen Jehovas.

Warum zählte nach seinem Absturz das, was er vorher getan hatte, nicht mehr? Konnte er sich durch seinen Pionierdienst nicht Schätze im Himmel aufhäufen, die weder durch Diebe noch durch Abnutzung oder ein Unwetter verloren gehen können (Matthäus 6:19, 20)? Wo sind diese Schätze nach Gregors Verwandlung?

Warum konnte sich im Gegensatz dazu seine jüngere Schwester profilieren und zum Vorbild im Glauben werden? Sie hatte doch zuvor keine Schätze im Himmel aufgehäuft. Wie kommt es, dass sie sich jetzt als überlegen im Glauben zeigen konnte und zu seiner geistigen Ernährerin werden konnte? Sie behandelte ihn wie jemand, der noch nie etwas mit dem Glauben eines Zeugen Jehovas zu tun gehabt hat.

Warum konnte der Vater nach Gregors Verwandlung mit so großer Überzeugung für den Glauben auftreten und ihm unwiderlegbare Argumente vorbringen, obwohl er für den Glauben nichts tat? Hatte er Glauben und sein Sohn sollte gefälligst die Werke dazu haben (Jakobus 2:18)?

Kafka, die Bibel und der Glaube

Diese Geschichte einer Zeugen-Jehovas-Familie mag zwar erfunden sein. Doch wenn man Erfahrungen in der Glaubensgemeinschaft gemacht hat und sieht, wie die Dinge dort laufen, dann weiß man, dass sie dennoch äußerst realistisch ist. Bestimmt gibt es viele Familien von Zeugen Jehovas, in denen es so oder ähnlich lief, wie hier erzählt. Und wenn du anderer Meinung sein solltest: Jehova hat es gesehen.

Denn diese Geschichte ist nicht nur erfunden, sondern sie stimmt mit dem, was Franz Kafka in seiner Geschichte „Die Verwandlung“ aufgeschrieben hat, völlig überein. Es ist Kafkas Geschichte auf eine Zeugen-Jehovas-Familie übertragen. Wie konnte Franz Kafka vor über 100 Jahren wissen, was bei Zeugen Jehovas vor sich geht? Natürlich konnte er es nicht wissen. Und dennoch stimmt es.

Wenn Gregor über diese Dinge nachdenkt und merkt, dass Kafka von ihm geschrieben hat, dann kann daraus tatsächlich Glauben erwachsen. Denn der Glaube beruht auf überzeugende Beweise von Wirklichkeiten, die man nicht sieht (Hebräer 11:1). Elektrischer Strom kann man nicht sehen, aber man weiß von seiner Existenz, weil man seine Wirkung beobachten kann. Genauso kann man den unsichtbaren Gott, der uns erschaffen hat, nicht sehen. Aber man kann seine Existenz durch die Wirkung erkennen, die er hervorruft.

Hier hat er Franz Kafka inspiriert, etwas aufzuschreiben, was die Verhältnisse bei den Zeugen Jehovas 100 Jahre später beleuchtet. Da Menschen das nicht bewirken können, kann es nur ein unsichtbares Wesen sein, das diese Wirkung hervorruft. Genauso ist es, wenn wir sehen, wie heute vor unseren Augen das geschieht, was in der Bibel vor 2000 Jahren vorausgesagt wurde (siehe in der Abhandlung »Wann immer sie sagen …«).

Reißerische Reden auf Versammlungsstätten der Zeugen Jehovas können zwar Eifer entfachen. Sie können aber keinen Glauben vermitteln, da es immer um Menschen und ihre Werke geht und nicht um das, was der unsichtbare Gott selbst tut und wie wir anhand seiner und nicht unserer Werke an ihn glauben können. Um Glauben zu entwickeln, müssen wir selbst nachdenken, statt uns berieseln zu lassen.

Meine früheren Erfahrungen und wie ich sie wieder entdecke

In meinem Erwachet!-Artikel berichte ich von meinen Beobachtungen mit der fernöstlichen Religion, für die ich mich interessiert hatte, bevor ich ein Zeuge Jehovas wurde. Ich sah dort (in Indien) solche, die meinten, dass man durch Meditation reich werden könnte. Aber es gab auch Mönche, die für ihre Religion in tiefer Armut lebten. Das war für mich ein Widerspruch und die fernöstliche Religion verlor in meinen Augen dadurch an Glaubwürdigkeit.

Jetzt entdecke ich das gleiche Prinzip in der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas, der ich mich dann angeschlossen hatte. Es gibt hier solche, die man sogar als Sprecher der Zeugen Jehovas bezeichnet und reich sind, wie z. B. Michael Tsifidaris, der Aufsichtsratsvorsitzender in einer großen Firma ist.

Auf der anderen Seite gibt es Glaubensbrüder, die für ihren Glauben in Armut leben. Das sind zum Beispiel die Sondervollzeitdiener, die für Kost und Logis arbeiten und ein Gehorsams- und Armutsgelübde ablegen mussten und dann aus ihrem Dienst entlassen werden, weil sie über 50 Jahre alt geworden sind. Sie erleben dann ihr finanzielles Fiasko, wenn sie nicht von den reichen Glaubensbrüdern und Arbeitgebern aufgefangen werden.

Oder es sind eben solche Pioniere wie Gregor Samsa. Sie verdienen in der Regel durch einen Teilzeitjob das für den Lebensunterhalt allernötigste und gehen dann auf eigene Kosten in den Predigtdienst. Früher waren es 1000 Stunden im Jahr. Natürlich haben sie alle nichts zu sagen und stürzen womöglich irgendwann ab wie Gregor Samsa.

Die Reicheren übernehmen in der Regel die Führung und sind oft Älteste. Sie halten es offenkundig wie Gregors Vater: Sie haben Glauben und die Vollzeitdiener haben die Werke für ihren Glauben (Jakobus 2:18).

Wollten wir nicht Jehova und Jesus Christus ehren?

Über Jesus wurde vorausgesagt, dass er getötet wird, ohne etwas für sich zu haben (Daniel 9:26). Und so ist es dann auch gekommen. Er suchte die Ehre seines himmlischen Vaters und nicht seine eigene Ehre (Johannes 8:49, 50). Die Pharisäer sorgten schließlich dafür, dass er den denkbar schlechtesten Ruf bekam, den man sich vorstellen konnte: Ein verfluchter Gotteslästerer, der den Tod eines Verfluchten sterben sollte (5. Mose 21:22, 23; Galater 3:13)!

Wir hoffen darauf, ewig im Paradies leben zu dürfen. Jehova hat die gesamte Rechtsprechung seinem Sohn, Jesus Christus, übergeben (Johannes 5:22), der Jehovas Ehre suchte.

Was denkst du: Wen von den Personen in der Geschichte von Gregor Samsa würde Jesus positiv beurteilen und ihm ewiges Leben geben wollen? Gregor, sein Vater, seine Schwester oder seine Mutter? Oder würde er den Ältesten (dem Prokuristen in Kafkas Geschichte) ewiges Leben geben wollen? Wer von ihnen sucht Jehovas Ehre und wer seine eigene? Wer ist bereit, zu sterben, ohne etwas für sich zu haben? Zu welchem Zweck wollte Gregors Familie in der Versammlung in gutem Ruf stehen?

einlandarzt

Die inspirierte Geschichte "Ein Landarzt" von Franz Kafka beschreibt in Symbolsprache, wie ich ein Zeuge Jehovas wurde und was ich dann erlebte!