Die Welt brennt. Im Nahen Osten fliegen die Bomben und Raketen, und man fragt sich wieder, wo das alles hinführen soll. Diese Frage stellte sich auch in Verbindung mit dem Krieg in der Ukraine. Wir werden sehen, dass wir es wieder mit dem gleichen Thema zu tun haben. Wer sind die eigentlichen Akteure?
Schon im April 2022, kurz nachdem der Krieg in der Ukraine begonnen hatte, entstand der Artikel „Krieg in der Ukraine – was bedeutet er?“ Im „Jahresrückblick 2024 und Ausblick“ wurde wieder darauf aufmerksam gemacht, wo wir uns im Strome der Zeit befinden. Es ist eine äußerst spannende Zeit, in der biblische Prophezeiungen in Erfüllung gehen. Eigentlich sollte im Dezember 2025 ein weiterer Artikel zum Jahresende entstehen. Aber es wäre der falsche Zeitpunkt gewesen. Jetzt, gut zwei Monate später, ist es passender, einen Artikel über die aktuellen Entwicklungen zu schreiben.
Viel Neues gibt es eigentlich nicht zu sagen, weil das Wichtigste schon in den genannten Artikeln gesagt wurde. Lest also zuerst diese Artikel. Das Bibelbuch Daniel weist auf die eigentlichen Akteure hin. Sie werden dort als König des Nordens und König des Südens bezeichnet (siehe auch die ausführliche Abhandlung „Nationen“).
Viele fragen sich: „Welches Ziel verfolgt eigentlich die USA?“ Genannt werden doch viele Ziele, und man merkt, dass es nur vorgeschobene Argumente sind. „Das Regime im Iran stürzen“ ist eine der Antworten. Doch die meisten sind sich einig, dass dies durch einen Militärschlag kaum zu verwirklichen ist und erst recht nicht zu einer neuen stabilen Regierung führt. Hat sich die USA hier nicht völlig verrechnet? Handelt sie nicht vollkommen unsinnig? Man versteht das Vorgehen nur, wenn man die eigentlichen Akteure und ihre Interessen betrachtet.
Sie möchten angebetet werden
Die eigentlichen Akteure sind keine Menschen, sondern Dämonenfürsten, wie schon in den genannten Artikeln erklärt wird. Russland und der Iran werden von dem Dämonenfürsten beherrscht, der in der Bibel als König des Nordens bezeichnet wird. Zu ihm gehören auch die Milizen, die mit Israel befeindet sind, und auch das frühere Assad-Regime gehörte dazu. Die USA und ihre Verbündeten stehen hingegen unter der Herrschaft des Dämonenfürsten, der als König des Südens bezeichnet wird. Die Herrschaft der Dämonenfürsten funktioniert folgendermaßen: Sie sind die eigentlichen Führer der Staatslenker und verleihen den Menschen in Führungspositionen große Macht. Menschen in den Ländern werden dazu gebracht, ihre menschlichen Führer sozusagen anzubeten. Sie verneigen sich tief vor ihnen und sind gehorsam. So entsteht die große Macht.
Oft wird dies mit Religion und dem Glauben an den Allmächtigen in Verbindung gebracht, wie es auch im Iran der Fall ist. Durch ihre große Macht schüchtern sie die Menschen ein, werden aber auch von den Menschen bewundert und dann erst recht angebetet. Die Menschen im Land sagen gewissermaßen: „Wer ist dieser Macht gleich und wer kann gegen diese Regierungsgewalt kämpfen?“ (Offenbarung 13:4).
Nun kämpft offensichtlich der König des Südens gegen den König des Nordens. Er möchte ihn am liebsten vollständig besiegen. Aber wie erreicht er das? Nicht einfach durch einen militärischen Sieg, sondern nur, wenn die Menschen ihn nicht mehr anbeten. Sie sollen die menschlichen Staatenlenker, die der König des Südens leitet, anbeten.
Ein militärischer Sieg ist also nicht nötig. Es genügt, wenn den Menschen die Schwäche ihres Regimes vor Augen geführt wird und sie dadurch ernüchtert werden. Außerdem möchte der König des Südens seine Stärke zeigen, damit sie ihn anbeten.
Mit derselben Taktik funktioniert die Ukraine-Politik des Königs des Südens. Er hat große Teile der Bevölkerung davon abgebracht, den König des Nordens anzubeten. Sie wollten in die EU und EU-Europäer werden. Man redet vom Euromaidan in Verbindung mit der Protestbewegung, die am Beginn des Ukraine-Konflikts stand. Das ist zwar nicht der König des Südens, aber Westeuropa ist letztlich eine Marionette des Königs des Südens. Der König des Südens ist schlau und er weiß, dass er seinen Rivalen auf diese Weise schwächen kann und sie ihn am Ende anbeten. Dass er nicht die Interessen der Westeuropäer vertritt, wurde in jüngster Zeit sehr deutlich. Auch durch das Ende des Assad-Regimes und durch den Gaza-Krieg wurde der König des Nordens geschwächt und der König des Südens möchte nun seinen Sieg vollenden.
Ist es Ablenkung?
Manche haben schon behauptet, man möchte von dem Epstein-Skandal ablenken. Das ist aber nicht der Fall. Denn der Feminismus, der auch die Me-Too-Bewegung und die Stigmatisierung der männlichen Sexualität bewirkt hat, ist ebenfalls eine Waffe des Königs des Südens. Auch diese wird gegen den König des Nordens eingesetzt. So waren es oft Frauen, die im Iran protestiert haben. Der Feminismus nimmt auch dort zu und damit auch die Unzufriedenheit mit dem Regime. Und der ganze Epstein-Skandal ist eine Inszenierung vom König des Südens. Denn einen sogenannten Babystrich, bei dem sich schon Vierzehnjährige prostituiert haben, um ihre Drogensucht zu finanzieren, gab es bereits in den 1970er Jahren, zum Beispiel in Berlin (siehe das Buch Christiane F. „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“). Damals hat niemand etwas dagegen unternommen noch die Ursachen solch schrecklicher Zustände bekämpft. Alleingelassene Jugendliche in zerrütteten Familien gibt es heute eher noch mehr. Jedenfalls nimmt die Scheidungsrate ständig zu.
Ist es Armageddon?
Nein! Über dieses Thema haben wir schon geredet und man wird überrascht sein, welch gänzlich andere Bedeutung mit diesem Begriff verbunden ist. Eine ausführliche Erklärung findet man in dem Artikel „Harmagedon verschlafen! Wie kann das sein?“
Aber trotzdem gibt es einen Zusammenhang. In Daniel 11:45 ist davon die Rede, dass der König des Nordens völlig zu seinem Ende kommen wird. Und wir befinden uns heute in dieser Zeitperiode, in der diese Prophezeiung in Erfüllung gehen soll. Der König des Nordens weiß, dass sein Ende kommen muss, und der König des Südens weiß es auch. Zuerst wollte sich der König des Nordens bei Gott einen Namen machen, indem er in die Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas eindrang, um sich scheinbar auf die Seite Jehovas zu stellen. Wegen dieser Unverschämtheit hat er sein Ende sicher verdient. Der wahre Gott wird ihn richten.
Jetzt ist es der König des Südens, der sich als Gottes Richter darstellen möchte, indem er Gottes Urteil über den König des Nordens vertritt. Daher auch die apokalyptische Propaganda. Mit „epischem Zorn“ wurde dieser schreckliche Angriffskrieg bezeichnet. Ein wahrhaft dämonisches Werk.
Es ist sehr spät!
Wie man immer besser erkennen kann, geht die Prophezeiung aus Daniel 11:45 in Erfüllung. Das bedeutet, dass der Tag sehr nahe sein muss, an dem gemäß Daniel 12:1 Michael aufsteht oder auftritt. Er wird in Judas 9 auch als der Erzengel bezeichnet. Anders als die Dämonenfürsten steht er wirklich für Gottes Volk und für die wahre Anbetung. Er kam schon damals dem Volk Daniels zur Hilfe und kämpfte gegen den Dämonenfürsten (siehe in der Abhandlung „Nationen“). Jehovas Zeugen haben ihn als den Christus identifiziert. Das wird eine schwere Zeit, denn die meisten Menschen haben keine Orientierung mehr. Sie hatten sich an der Herrschaft der Dämonenfürsten orientiert. Darum müssen wir jetzt aufwachen und richtig handeln.
Was sollten wir tun?
Als Johannes der Täufer anfing, sagte er den Leuten, die zu ihm kamen: „Bereut, denn das Königreich der Himmel ist nah“ (Matthäus 3:2). Jesus selbst sprach: „Bereut und glaubt an die gute Botschaft“ (Markus 1:15). Jetzt ist wirklich die Zeit zu bereuen. Wer bereut, kann all diese Dinge verstehen und an die Botschaft der Befreiung glauben. Wer nicht bereut, der versteht diese Dinge nicht. Denn in Daniel 12:10 wird klar erklärt, dass die Schlechten, also die, die nicht bereut haben, das nicht verstehen, während die Gerechten, also die, die bereut haben, geläutert werden und sie werden es verstehen (vergleiche 2. Timotheus 2:25). Gemäß Daniel 12:3 werden sie in sinnbildlicher Weise so hell leuchten wie der Himmel.
Der ganze Zweck des Predigtdienstes, den Jesus seinen Jüngern aufgetragen hatte, ist, sie zur Reue zu bewegen und an die gute Botschaft zu glauben. Auch wir Zeugen Jehovas gingen deshalb zu den Menschen auf der ganzen Welt und redeten zu ihnen von Reue und von unserer Hoffnung. Wer zur Reue bereit war, der verstand das Gesagte, er bekam Einsicht. Daraufhin konnte er sein Leben ändern (was man als Reue und Umkehr bezeichnet). Dann versprach er, für immer Gott die Ehre zu geben und nicht Menschen (dieses Versprechen wird auch als Hingabe bezeichnet). Denn das, was wir bereuen müssen, ist, dass wir Menschen ergeben waren oder noch immer sind und unwissentlich unsichtbare Dämonen anbeten.
Der Bote kommt also, um diese Botschaft weiterzugeben. Aber muss der Bote auch noch bereuen, oder ist er selbst von der Botschaft ausgenommen? Dass auch der Bote bereuen muss, davon handelt diese Website. Diese Website ist zu keinem anderen Zweck geschrieben worden, um alle, einschließlich der Boten, die sich Zeugen Jehovas nennen, zur Reue zu bewegen. Auf dieser Website stehen die Beweise, dass es auch innerhalb der Glaubensgemeinschaft viel zu bereuen gibt. Alle müssen bereuen, damit sie vor Michael stehen können!
Jetzt ist es höchste Zeit, zu bereuen und an die gute Botschaft der Rettung zu glauben.