Im Jahr 2024 haben sich Dinge angebahnt, die ahnen lassen, was bald geschehen könnte. Wir wollen dies im Lichte der biblischen Prophetie kurz besprechen.
Wohin führt der Ukraine-Krieg?
Der Krieg in der Ukraine spitzt sich immer weiter zu und scheint gerade zu eskalieren, indem weitreichende Waffen zum Einsatz kommen. Man fragt sich, wohin das noch führen wird. Zum dritten Weltkrieg?
Heute sind sich viele Menschen bewusst, dass es ein Stellvertreterkrieg zwischen den USA und Russland ist. Doch kennen sie die Drahtzieher im Hintergrund? Ich muss das hier an dieser Stelle nicht weiter erklären, denn der Artikel »Krieg in der Ukraine – was bedeutet er?« gibt Aufschluss darüber. Er ist aktuell, auch wenn er schon im April 2022 verfasst wurde. Du musst also nur diesen Artikel lesen.
Mittlerweile tobt der Krieg schon fast 3 Jahre, mit Hunderttausenden Toten. Warum nimmt er kein Ende? Kurz gesagt, weil ihn niemand verlieren möchte. In dem Artikel erfahren wir auch, wer die wirklichen Konfliktpartner sind. Es sind nicht Menschen, sondern zwei Dämonenfürsten, die in der Bibel als König des Nordens (heute für Russland und Verbündete) und als König des Südens (heute für Angloamerika) bezeichnet werden.
Worauf könnte das plötzliche Ende des Assad-Regimes hinweisen?
In dem Artikel wird auch darauf hingewiesen, dass der König des Nordens völlig zu seinem Ende kommen wird, gemäß Daniel 11:45. Dies hat nichts mit der Frage zu tun, wer den Krieg gewinnt oder welcher Politiker eine Niederlage erfährt. Die Dämonen sind unsichtbar und treiben die Menschen zu bestimmten Handlungen an. Sie geben den Menschen dazu eine gewisse Orientierung, auch wenn ihr Treiben nur zum Schaden ist.
Darum wirkt sich das Ende eines solchen Dämons eher so aus, dass die Menschen orientierungslos werden. Man weiß nicht mehr, welche Ziele man verfolgen soll.
Die Ereignisse in Syrien und dass das Assad-Regime so plötzlich ohne nennenswerte Gegenwehr gestürzt wurde, könnte ein Hinweis sein, dass sich nun diese biblische Prophezeiung bald erfüllt.
In der Bibel wird nur gesagt, dass der König des Nordens zu seinem Ende kommt und er keinen Helfer haben wird. Wer ihn stürzt, ob es sein Rivale, der König des Südens ist oder Michael, der in dieser Zeit auftreten, das heißt aktiv werden soll, wird nicht gesagt (in Daniel 12:1).
Aber es kommt eine schwere Zeit, wenn Michael aktiv wird. Grund für diese schwere Zeit könnte vor allem die plötzliche Orientierungslosigkeit derjenigen sein, die auf der Seite eines Dämonenfürsten standen und von ihm Orientierung erhielten.
Der König des Südens, der für Angloamerika steht, hat bestimmt seinen Beitrag zum Sturz der syrischen Regierung geleistet. Aber reicht das als Grund? Möglicherweise hat auch Michael ihm Einhalt geboten, denn er müsste bald auftreten und aktiv werden, laut Bibeltext.
Was möchte der König des Nordens und wie wollte er es erreichen?
Was der König des Nordens im Laufe der Geschichte alles getrieben hat, erfahrt ihr in den Abhandlungen »Nationen« und in dem Buch »Die Prophezeiung Daniels – Achte darauf!« (herausgegeben von Jehovas Zeugen). Da er ursprünglich über das alte Babylon geherrscht hat, ist er der Gründungsvater der fehlgeleiteten organisierten Religion, auch als Babylon die Große bezeichnet. Als solcher ist er nicht nur ein Drahtzieher politischer Mächte, sondern auch der Weltreligionen. Er war der eigentliche Herrscher über die Sowjetunion, bis er sich dort zurückgezogen hat, um sich wieder stärker den Religionen zu widmen.
Der König des Nordens möchte angebetet werden. Darum bemühte er sich, in der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas die Führung zu übernehmen, damit diejenigen, die ihren Gott Jehova anbeten wollten, ihn anbeten. Denn als er den Diktator Hitler leitete, widerstanden sie ihm und erwählten sich eher, verfolgt zu werden, als ihn anzubeten. Das Gleiche auch im ehemaligen Ostblock. Aber wenn er zum Führer der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas wird, dann beten sie ihn als Jehovas Mitteilungskanal an. Aufgrund eines Generationenwechsels ist ihm das schließlich gelungen (siehe den Artikel »Unser neuer Rechtsanwalt«). Die Glaubensgemeinschaft wurde durch ihn verdorben.
Die Sowjetunion hingegen zerfiel. Für einige war es eine Befreiung. Aber bei vielen Menschen in den Ländern des ehemaligen Ostblocks hat es in erheblichem Umfang zur Orientierungslosigkeit geführt.
Dann wollte der König des Nordens in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion oder des ehemaligen Ostblocks wieder mehr Einfluss gewinnen. Der König des Südens hatte allerdings in der Zwischenzeit schon vorgebeugt und die Länder auf seine Seite gezogen. Jetzt bleibt noch der Zankapfel Ukraine und dann vielleicht auch Georgien. Auch das Assad-Regime ist wohl in seiner Hand gewesen. Und der Iran ist wohl auch in seiner Hand. Das kann man an den Bündnissen erkennen.
Welche Rolle spielt der Nahost-Konflikt?
In der Geschichte Israels fungierte der König des Südens oft als Schutzmacht, während der König des Nordens immer schon der größte Feind Israels war. Da Israel den Messias verwarf, verwarf Jehova Israel. Die Israeliten wurden im Jahre 70 u. Z. durch die römische Weltmacht, die in der Hand des Königs des Nordens stand, aus ihrem Land vertrieben und auf der ganzen Erde verstreut. Gemäß biblischer Prophezeiung sollte dies so lange so bleiben, bis die bestimmten Zeiten der Nationen erfüllt sind (siehe Lukas 21:24 und Kommentar in den Bibelstudien). Das Ende dieses prophetischen Zeitabschnitts war Herbst 1912 (Jehovas Zeugen sagen auch 1914, siehe dazu die Abhandlung »Das Jahr 1914: Beginn der letzten Tage?« und das Kapitel: »Wann beginnen und enden die Heidenzeiten tatsächlich?«).
Dadurch war es einigen Israelis unter der Schutzmacht des Königs des Südens möglich, wieder in ihr ursprüngliches Heimatland zurückzukehren. Allerdings lebten dort in der Zwischenzeit andere Völker und der König des Nordens hatte eine neue Religion eingeführt: den Islam. Der König des Nordens wollte ihnen ihre Rückkehr so schwer wie möglich machen. Sie haben nicht bereut, sind keine Christen geworden. Der Messias ist unter ihnen immer noch verworfen. Darum kann es auch keinen besonderen Segen von Jehova geben. Nur das Recht, dort zu leben, hat er ihnen zurückgegeben. Der Nahost-Konflikt hat nun in dieser Zeit einen gewaltigen Höhepunkt erreicht. Es ist ein grauenhafter, blutiger und lebensverachtender Krieg, obwohl der eigentliche Feind unsichtbar ist. Doch der König des Nordens wird seinem Ende entgegengehen.
Und wie können wir vom König des Nordens freikommen? Der König des Nordens ist kein Mensch, sondern ein unsichtbarer Dämon, der auch die Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas verdorben hat. Dagegen gibt es das Schwert der erschlagenen Zeugen Jehovas.
Aber was tut es? Wie wirkt es? Wie greift es an?
Was bewirkt das Schwert Jehovas
Es vermittelt keinen heißen Krieg gegen irgendwelche Personen. Es ist ein geistiges Schwert. Auch wirkt es nicht so wie jener geistige Totschlag eines Glaubensbruders, über den man sagt, dass er kein Zeuge Jehovas mehr sei, mit der Wirkung, dass alle ihn meiden. Dieses Schwert bringt keine Bannsprüche, denn Bannsprüche waren in Babylon üblich und stammen somit vom König des Nordens (Jesaja 47:1, 9 sowie aus der Abhandlung »Nationen«: »Was machten die Dämonenfürsten vorher?«). Kein gemeinschaftliches Meiden von Personen. Kein Ignorieren von ausgeschlossenen Personen, als ob sie schon gestorben wären. Nein.
In erster Linie wirkt es sich in deinem eigenen Inneren aus. Dort wird der Feind bekämpft, die falsche Indoktrination, durch die man keinen Freimut der Rede mehr gehabt hat. Man fürchtete die mächtigen Ältesten, die jemanden ausschließen können. Man war eingeschüchtert oder der Glaube wurde angegriffen, weil man jedes Übel hinnehmen musste. Jetzt hat man wieder Freimut der Rede, mit tiefem Glauben an die Verheißungen Jehovas. Man fürchtet keine Menschen mehr.
Die Menschen, die man gefürchtet hat, sind durch das Schwert geistig getötet worden, aber nicht, dass ihnen etwas Schlimmes widerfahren wäre, sondern dass wir biblisch begründen können, dass Jehova diese nicht segnet und ihnen kein Gehör schenkt. Wir wissen durch biblische Beweise untermauert, dass diese in Gottes Augen verworfen sind, wenn sie ihr Tun nicht bereuen und beenden. Wir sind voller Glauben und auf dem Weg ins Paradies. Da ist einer, der die Zunge gegen uns ausstreckt. Älteste mögen so sein, aber sie sind bald weit weg. Wir wissen, dass Jehova sie vergessen wird und überhaupt nicht beachtet. Darum werden sie schweigen müssen. Ihre Zunge wird in ihrem Mund zugrunde gehen. Sie können keine Antwort geben (Sacharja 14:12). Denn sie fingen an, mit dem König des Nordens zusammenzuarbeiten, der anfing, die leitende Körperschaft zu führen. Sie beteten den König des Nordens an.
Damit wir nicht mehr von ihnen gefangen genommen werden können, haben wir uns distanziert. Wir befolgen Jehovas Anweisung: Geht weg, rührt das Unreine nicht an. Geht aus ihr hinaus, mein Volk (Jesaja 52:11; Offenbarung 18:4; siehe auch den Artikel »Weicht! Geht weg!«).
Somit ist das Schwert der erschlagenen Zeugen Jehovas äußerlich ganz defensiv, aber trotzdem hochwirksam. Denn es wirkt von Innen und tötet unsere Feinde, die uns eingeschüchtert und die Freimut der Rede weggenommen hatten aufgrund der Glaubensüberzeugung, indem wir bewiesen haben, dass sie von Gott verworfen sein müssen.
Mit Christus
Unser Kampf geht nicht gegen Fleisch und Blut. Darum ist das Schwert der erschlagenen Zeugen Jehovas auch geistig (Epheser 6:12). Es sind die bösen Geistermächte, die über uns herrschen wollen. Wir sind Zeugen Jehovas. Aber wo ist der Christus? Als erschlagene Zeugen Jehovas haben wir den Christus, denn er war der erste erschlagene Zeuge Jehovas und wurde ausgeliefert und wie ein Verfluchter von den Römern hingerichtet. Und auf diese Weise besiegen wir den König des Nordens. Dazu haben wir das Schwert Jehovas.
Wenn der König des Nordens endgültig zu seinem Ende kommt (der König des Südens wird später auch zu seinem Ende kommen), wird es große Verwirrung geben. Ob in den Ländern, in denen er politisch geherrscht oder in der religiösen Organisation, die er geistig verdorben hat, überall wird es Verwirrung geben. Aber wir, die wir das Schwert Jehovas gebrauchen, werden nicht stumm und nicht orientierungslos und dadurch werden wir gerettet.
Der König des Südens und sein Ende
Der König des Südens möchte ebenfalls bewundert werden. Doch die Menschen sollen das von ihm geschaffene politische System anbeten. Dies versucht er aber hauptsächlich dadurch zu erreichen, dass die Menschen ihre Hoffnung auf die überaus erfolgreiche Politik der von ihm geschaffenen Organisationen setzen. Die angloamerikanische Weltmacht, die den König des Südens vertritt, wird in der biblischen Prophetie auch als falscher Prophet bezeichnet. Die Menschen sollen an den wirtschaftlichen und technischen Fortschritt und an eine neue industrielle Revolution glauben. Sie sollen ihre Zukunftshoffnung auf noch nie dagewesene neue Errungenschaften und eine neue Weltordnung, eine neue Art des Zusammenlebens setzen. Denn das sagt der falsche Prophet voraus.
Amerika gilt als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Elon Musk ist ein Visionär, Donald Trump für manche ein Hoffnungsträger. Aber auch die linke Politik, der Feminismus, die Geschlechtervielfalt sind Ideen, die der König des Südens unterstützt oder hervorgebracht hat. Er unterstützt Ideen, die mit Hoffnung auf eine bessere Welt verknüpft sind. Die alten „bösen“ Machthaber beseitigt er, das Gute soll kommen. Und das Gute kommt natürlich aus Angloamerika.
Doch wird er siegen und übrig bleiben, nachdem der König des Nordens zu seinem Ende gekommen ist? Gemäß Offenbarung 19:20 (siehe auch Offenbarung 16:13 mir Erklärung; das Buch »Die Offenbarung – ihr großartiger Höhepunkt ist nahe« herausgegeben von Jehovas Zeugen) wird der falsche Prophet noch lebendig in den „Feuersee“ geschleudert. Damit ist Vernichtung gemeint. Noch lebendig heißt, dass er bis zum Schluss noch aktiv für seine scheinbar gerechte Sache eintritt. Doch erst, wenn beide Dämonenfürsten zu ihrem Ende gekommen sind, kann es wirklich eine gerechte Welt geben.
Fazit
Weder der König des Nordens, noch der König des Südens wird Frieden bringen. Aber die Dämonenherrschaft soll enden, da Michael auftreten wird. Das Ende der heutigen Herrschaftssysteme und eine neue gerechte Welt verkünden Zeugen Jehovas schon seit über hundert Jahren. Sollten wir uns nicht heute völlig auf die Seite Michaels stellen und uns von all den genannten Machenschaften und falschen Zukunftshoffnungen der beiden Dämonen distanzieren? Denn die Zukunft unter Michael wird wirklich voller Gerechtigkeit und Frieden sein (Lies in deiner Bibel: Psalm 37:10, 11; 46:9; Jesaja 2:4; 9:7; Offenbarung 21:4).