Kafka-Deutung
Online Lesemöglichkeit des Kafka-Textes z. B. https://www.projekt-gutenberg.org/kafka/erzaehlg/chap020.html
Die Opferbereitschaft der Zeugen Jehovas
Zeugen Jehovas sind gerne bereit, viele Opfer zu bringen, besonders, wenn die Organisation dies unterstützt. Denn es gilt das Prinzip: Wenn uns Unrecht geschieht und wir leiden müssen, dann ist es etwas Annehmbares für Jehova, wenn wir in Langmut ausharren und die „Glaubensprüfung“ erdulden. Das Erdulden von schlechten Dingen erscheint viel wichtiger für einen echten Christen zu sein und ehrt ihn mehr, als Gutes zu tun.
So kennen die meisten das berühmte Beispiel eines Bethelmitarbeiters (das Bethel ist das Zweigbüro der Zeugen Jehovas), der sehr lange in einer Käserei arbeitete, obwohl er Käse gar nicht mag. Dass er dennoch ohne zu Murren diese ihm eigentlich unangenehme Arbeit machte, weil er dort seine Zuteilung durch die Bethelaufseher erhalten hatte, wird als Beispiel für gottgefällige Gerechtigkeit und gottgefälligen Gehorsam hingestellt. Keiner kritisiert die Aufseher, die ihm das angetan haben. Keiner fragt, warum sie diesen Unsinn taten und warum sie eigentlich nicht liebevoller mit ihren Mitbrüdern umgehen könnten, die sich freiwillig zur Verfügung gestellt hatten, jede Arbeit zu tun, die man ihnen geben würde und das, ohne dafür bezahlt zu werden.
Und so ist die allgemeine Einstellung. Es gilt als Maßstab für Gerechtigkeit, alles zu ertragen, auch jede Ungerechtigkeit, ohne zu murren. Aber die Täter, die für schlechte Dinge und für das Leiden von Mitbrüdern verantwortlich sind, bleiben in gutem Ruf. Denn viele von ihnen befinden sich sogar in verantwortlichen Positionen und man hat keine Probleme, solche zu Aufsehern zu machen. So bleibt der Verzicht auf eine gerechte Behandlung als das hervorstechendste Merkmal, durch das man sich als treuer und gerechter Glaubensbruder empfiehlt.
Erfahrungen
Auch als ich im Bethel war (dem Zweigbüro von Jehovas Zeugen), galt dort immer die Devise, alles zu ertragen, auch wenn man die Dinge ändern konnte, wenn man nur wollte. Ob es sich um Dinge handelte, die einem persönlich Probleme bereiteten oder ob es darum ging, etwas zu ändern, um seine Arbeit besser tun zu können, ob es darum ging, Fehlentscheidungen von Aufsehern zu korrigieren und deren Auswirkungen abzumildern. Es galt immer, die Situation so zu lassen, wie sie ist und alles zu ertragen. Denn die Aufseher haben göttliche Autorität und bestimmt wollte es Jehova so. Man wurde Weltmeister im Ertragen.
Und wenn in der eigenen Familie jemand ausgeschlossen wird, dann gilt es, den Verlust eines Familienangehörigen zu ertragen, den man dann nicht einmal mehr grüßen soll. Nur wer erträgt, kann auf die Gunst Jehovas hoffen. Denn man muss immer davon ausgehen, dass Jehova hinter jeder Rechtskomiteeentscheidung steht und alles so möchte, wie es dann kommt. Und das Ertragen ist eben der wichtigste Beitrag des Einzelnen, um seine Gottergebenheit zum Ausdruck zu bringen und so auf die Gunst Jehovas hoffen zu dürfen. Um diesen Sachverhalt geht es in der Geschichte „Ein Hungerkünstler“.
Änderungen ergeben sich
Das „Hungern“ des Hungerkünstlers steht hier für das Ertragen übler Dinge, wie oben beschrieben. Und ähnlich, wie in der Geschichte „In der Strafkolonie“ beginnt sie zunächst mit dem Bedauern, dass sich die Zeiten geändert haben und der Hungerkünstler durch das Publikum, die Zuschauer, immer weniger Beachtung bekommt.
Dann wird erklärt, wie es früher war, als die Menschen sich um den Hungerkünstler gedrängt haben, um sein Schauspiel zu verfolgen. Dies wird hier ähnlich geschildert wie „In der Strafkolonie“. Alle mussten jemanden meiden, der ausgeschlossen wurde, auch wenn es der beste Freund war. Und sich strikt an alle solche Grundsätzen zu halten, war einfach der Inbegriff der Loyalität und absolute Gottergebenheit.
Der aufopferungsvolle Dienst, die harte Arbeit und die Opfer, die man für die Reinheit der Versammlung in völliger Selbstverleugnung erbrachte, galten als glanzvolle Eigenschaften, denen man große Heiligkeit beimaß. Man bewunderte die besonders ergebenen Diener. Es war auch eine Ehre, im sogenannten Vollzeitdienst zu stehen, für einen Gotteslohn alle Opfer zu bringen, wie das Beispiel mit dem Bruder, der kein Käse mag, zeigt.
Doch das ist schon lange her. In der Zwischenzeit sind viele Vollzeitdiener einfach entlassen worden, andere sind plötzlich ausgestiegen oder waren plötzlich weg. Manche fielen in Unehre, wurden vor ein Rechtskomitee gebracht. All das hat nichts an der Situation der opferbereiten Glaubensbrüder geändert. Sie mussten dann mit dem Verlust ihrer bisherigen Stellung noch mehr Opfer bringen. Aber die Bewunderung und Anerkennung für sie ist verschwunden.
Aber der Hungerkünstler hungert weiter
Und durch die vielen schlechten Berichte von Aussteigern und Anklagen vor Gericht etwa wegen Kindesmissbrauch und wegen der vielen persönlich erlebten Ungereimtheiten, wird kaum noch etwas als heilig empfunden. Der Hungerkünstler hungert weiter, aber mit immer weniger Anerkennung.
Doch was ist zu der Einstellung des Hungerkünstlers zu sagen? Möchte er nun endlich seinen Beruf an den Nagel hängen und ein freudiges erfülltes Leben führen ohne die vielen Opfer? Weit gefehlt! Er möchte hungern, endlos und ohne Unterbrechung. In der Geschichte wird es so dargestellt, dass ihn nichts stärker bekümmert, als die Unterstellung, nicht vollkommen perfekt gehungert zu haben:
Außer den wechselnden Zuschauern waren auch ständige, vom Publikum gewählte Wächter da, merkwürdigerweise gewöhnlich Fleischhauer, welche, immer drei gleichzeitig, die Aufgabe hatten, Tag und Nacht den Hungerkünstler zu beobachten, damit er nicht etwa auf irgendeine heimliche Weise doch Nahrung zu sich nehme. Es war das aber lediglich eine Formalität, eingeführt zur Beruhigung der Massen, denn die Eingeweihten wußten wohl, daß der Hungerkünstler während der Hungerzeit niemals, unter keinen Umständen, selbst unter Zwang nicht, auch das Geringste nur gegessen hätte; die Ehre seiner Kunst verbot dies.
Freilich, nicht jeder Wächter konnte das begreifen, es fanden sich manchmal nächtliche Wachgruppen, welche die Bewachung sehr lax durchführten, absichtlich in eine ferne Ecke sich zusammensetzten und dort sich ins Kartenspiel vertieften, in der offenbaren Absicht, dem Hungerkünstler eine kleine Erfrischung zu gönnen, die er ihrer Meinung nach aus irgendwelchen geheimen Vorräten hervorholen konnte. Nichts war dem Hungerkünstler quälender als solche Wächter; sie machten ihn trübselig; sie machten ihm das Hungern entsetzlich schwer; manchmal überwand er seine Schwäche und sang während dieser Wachzeit, solange er es nur aushielt, um den Leuten zu zeigen, wie ungerecht sie ihn verdächtigten.
Die Aufgabe der Ältesten
Die drei Wächter erinnern an die drei Ältesten, die ein Rechtskomitee bilden. Damit alle ergeben bleiben, wachen die Ältesten über sie und könnten im schlimmsten Fall ein Rechtskomitee bilden, wenn in schwerwiegender Art und Weise Regeln verletzt werden. Das könnte sein, wenn man seine ausgeschlossenen Kinder oder seine ausgeschlossenen Eltern doch nicht meidet. Allerdings sind sie in den meisten Fällen nicht notwendig, da die ergebenen Glaubensbrüder auch völlig ohne Überwachung jedes Opfer bringen würden und sich an alle Regeln halten würden.
Manche Älteste sind da vielleicht nicht ganz so streng. Sie würden es stillschweigend dulden, wenn sich jemand etwas freizügiger benimmt und beispielsweise mit seinen ausgeschlossenen Verwandten redet und Kontakt hält. Doch das gefällt dem ergebenen Zeugen Jehovas gar nicht. Er möchte doch in völliger Hingabe alles perfekt tun! Darum sind ihm strenge Wächter lieber, damit man ihnen nicht unterstellt, nicht jedes Opfer in vollkommener Hingabe erbracht zu haben!
Die Ältesten sind gewöhnlich „Fleischhauer“, was andeutet, dass sie, statt auf Rechte zu verzichten, wie es der Hungerkünstler tut, im Gegenteil sich Rechte herausnehmen, die sie eigentlich gar nicht haben. Sie herrschen über ihre Mitbrüder und nutzen ihre Ergebenheit aus.
Wie weiter im Text Kafkas ausgeführt, bekommen die Wächter für ihren Dienst auf Kosten des Hungerkünstlers ein ausgiebiges Frühstück. Die Ältesten profitieren sehr von der hingebungsvollen Arbeit ihrer ergebenen Diener und verbuchen jeden Erfolg und das Hervorbringen neuer Jünger, die von ihnen zur Taufe zugelassen werden, für sich. Sie erhalten von ihnen Ehre und Respekt für ihre Dienste des Überwachens und Verwaltens.
Von sinnvollen Opfern und immer weiter
In der Geschichte ist auch davon die Rede, dass die maximale Hungerperiode vierzig Tage betrug. Diese Zeitangabe entspricht der biblischen maximalen Fastenzeit. Die Zeit, in der Moses auf dem Berg Sinai war und die Zeit, in der Jesus sich nach seiner Taufe in der Wildnis aufhielt und fastete (2. Mose 24:16-18; Matthäus 4:1, 2).
Am Anfang machten die Opfer noch irgendwie Sinn oder sie wurden als etwas Sinnvolles dargestellt. Denn es geht ja darum, sinnvolle Opfer für das Werk und die Menschen, denen man predigt, aus dem Beweggrund der Liebe heraus zu erbringen.
Wenn man eine gewisse Zeit lang in einer schwierigen Dienstzuteilung gedient hatte, hat man vielleicht die Möglichkeit, auf Kongressen zu berichten. Dort werden dann die Erfolge glanzvoll präsentiert. Der Hungerkünstler wird als jemand dargestellt, der absolut vorbildlich gedient und deshalb Ehre verdient haben sollte, was dem Hungerkünstler eigentlich zuwider ist, da er stets als selbstlos und absolut bescheiden dastehen möchte. Diese Präsentationen werden auch mit Appellen an das Publikum gerichtet (wie Trinksprüche).
Oder der ausgeschlossene Familienangehörige wird wieder aufgenommen. Auch das kann dann wieder auf Kongressen verwertet werden. Das beharrliche Meiden des Ausgeschlossenen hat sich gelohnt, da er einen starken Anreiz hatte, wieder zurückzukommen. Auch der zurückgekommene ehemalige Ausgeschlossene, ebenfalls ein Hungerkünstler, wird dann vielleicht sogar interviewt.
Opfer bis zum Übermaß
Doch dem Hungerkünstler gefällt das gar nicht. Er ist unzufrieden mit sich, möchte endlos Opfer bringen in vollkommenem Ausmaß, auch wenn es überhaupt keinen Sinn mehr macht und überhaupt kein zukünftiger Lohn mehr in Aussicht steht.
Die neue Situation nach den Änderungen
Schließlich ergibt sich durch die vielen Änderungen eine neue Situation. Man verliert das Interesse am Hungerkünstler, weil nichts mehr heilig ist. Wie schon erwähnt, werden Vollzeitdiener plötzlich entlassen. Einige mögen von sich aus weggehen und müssen dann zusehen, wie sie neue Freunde finden und finanziell zurechtkommen, da sie ja seither für einen Gotteslohn gearbeitet haben. Doch keiner interessiert sich für sie und die Opfer, die sie jetzt bringen müssen.
Auch wer aus dem Bethel geschickt wurde, weil er über 50 Jahre alt ist, muss zusehen, wie er finanziell zurechtkommt, denn er arbeitete ja ein Großteil seines Lebens für einen Gotteslohn. Er darf weiterhin Opfer bringen. Es wurde ihm ja empfohlen, sich für den Pionierdienst zu bewerben. Manche gehen dann in den Pionierdienst und pendeln vielleicht einmal in der Woche ins Bethel, um dort einen ehrenamtlichen Dienst zu verrichten. So darf er mit minimalen finanziellen Mitteln unter großen Anstrengungen weitermachen, aber jetzt auch, ohne beachtet zu werden. Wer interessiert sich schon für ihn? Und das ist dann die neue Situation:
Das Endergebnis
So verabschiedete er denn den Impresario, den Genossen einer Laufbahn ohnegleichen, und ließ sich von einem großen Zirkus engagieren; um seine Empfindlichkeit zu schonen, sah er die Vertragsbedingungen gar nicht an. Ein großer Zirkus mit seiner Unzahl von einander immer wieder ausgleichenden und ergänzenden Menschen und Tieren und Apparaten kann jeden und zu jeder Zeit gebrauchen, auch einen Hungerkünstler, bei entsprechend bescheidenen Ansprüchen natürlich, und außerdem war es ja in diesem besonderen Fall nicht nur der Hungerkünstler selbst, der engagiert wurde, sondern auch sein alter berühmter Name … , der Hungerkünstler versicherte, daß er, was durchaus glaubwürdig war, ebensogut hungere wie früher, ja er behauptete sogar, er werde, wenn man ihm seinen Willen lasse, und dies versprach man ihm ohne weiteres, eigentlich erst jetzt die Welt in berechtigtes Erstaunen setzen, eine Behauptung allerdings, die mit Rücksicht auf die Zeitstimmung, welche der Hungerkünstler im Eifer leicht vergaß, bei den Fachleuten nur ein Lächeln hervorrief.
Nachdem man also aus dem ursprünglichen Dienst, etwa aus dem Bethel- oder Missionardienst entlassen wurde, ist es, wie wenn man in einem großen Zirkus eine Anstellung gefunden hätte. Jetzt kann man seine Kunst sogar noch viel uneingeschränkter praktizieren. Und in der Tat müssten dies eigentlich alle unbegreiflich finden und in erstaunen versetzen. Doch keiner denkt nach oder hat Interesse am Hungerkünstler. Sie sind alle mit anderen Dingen beschäftigt. Entweder mit ihren eigenen Problemen. Oder sie sind von den großartigen Neuerungen, den vielen Videos, Bauprojekte, neue Lieder, Musikvideos usw. begeistert.
In der Geschichte wird der Hungerkünstler dann völlig vergessen. Und schließlich wird er begraben. Man ersetzt ihn durch einen Panther, ein Raubtier. Die Massen haben kein Interesse mehr an dem aufopferungsvollen Dienst des Hungerkünstlers. Ihr Interesse gilt nun dem raubtierartigen Auftreten der leitenden Körperschaft und ihrer Helfer. Sie haben die früheren Diener beiseitegestoßen und preisen sich selbst und ihre neue Weltzentrale mit ihren neuen Ausstellungen. Sie präsentieren sich prächtig in Videobeiträgen und stellen immer wieder neue großartige Bauprojekte vor.
Warum der Hungerkünstler hungert
Aber was ist der eigentliche Grund, weshalb der Hungerkünstler seine Kunst praktiziert? Wieso hungert er ständig? Kurz vor seinem Ende erklärt er es selbst:
„Du hungerst noch immer?“ fragte der Aufseher, „wann wirst du denn endlich aufhören?“ „Verzeiht mir alle“, flüsterte der Hungerkünstler; … „Immerfort wollte ich, daß ihr mein Hungern bewundert“, sagte der Hungerkünstler. „Wir bewundern es auch“, sagte der Aufseher entgegenkommend. „Ihr sollt es aber nicht bewundern“, sagte der Hungerkünstler. „Nun, dann bewundern wir es also nicht“, sagte der Aufseher, „warum sollen wir es denn nicht bewundern?“ „Weil ich hungern muß, ich kann nicht anders“, sagte der Hungerkünstler. „Da sieh mal einer“, sagte der Aufseher, „warum kannst du denn nicht anders?“ „Weil ich“, sagte der Hungerkünstler, hob das Köpfchen ein wenig und sprach mit wie zum Kuß gespitzten Lippen gerade in das Ohr des Aufsehers hinein, damit nichts verloren ginge, „weil ich nicht die Speise finden konnte, die mir schmeckt. Hätte ich sie gefunden, glaube mir, ich hätte kein Aufsehen gemacht und mich vollgegessen wie du und alle.“
Diese Schlussworte erinnern an die letzten Worte in der Erzählung „Vor dem Gesetz“. Es ist im Wesentlichen das Gleiche. Was soll denn eigentlich nicht verloren gehen? Es ist die Erkenntnis, die jeder Zeuge Jehovas vor seiner Taufe erhalten hatte. In Übereinstimmung mit dem Gleichnis Jesu über die Talente, verbarg der Dritte sein Talent in der Erde, damit es nicht verloren ginge (Matthäus 25:14-30). Wir sollten aber nicht auf der vorhandenen Erkenntnis sitzen bleiben, sondern weitere Erkenntnis hinzugewinnen. Die Erkenntnis, die wir erhielten, bestand darin, dass wir in den letzten Tagen leben und das, was Jehovas Zeugen tun, in der Bibel vorausgesagt wurde. Auch, dass es einen sogenannten „treuen und verständigen Sklaven“ geben würde, der geistige Speise zur rechten Zeit austeilt.
Der Fehler
Nun sollte man verstehen, dass Jehova die böse Organisation, die seine Mitdiener so schlecht behandelt, richten und vernichten wird. Sie sollten den zweiten Teil eines Bibeltextes, der mit dem „treuen und verständigen Sklaven“ beginnt und mit dem „übelgesinnten Sklaven“ endet, verstehen. Sie sollten verstehen, dass diese Organisation zu „Babylon die Große“ wurde. Aber weil sie am alten Verständnis festhalten, bleiben sie der Organisation ergeben, verwechseln sie mit Jehova und werden durch ihr ungerechtes Handeln in die Opferrolle gebracht. Würden sie nun nachlassen, würden sie sozusagen ihre Hingabe aufgeben und in ihren eigenen Augen untreu werden und alles verlieren.
Sie hatten sich Jehova im Fensterrahmen hingegeben. Sie waren schließlich einer Organisation ergeben, die in die Gewalt der Dämonen geraten ist (Jesaja 24:17-18; Johannes 16:2).
Autor: Bernd Oelschlägel
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